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"Ausgebrannt" – das Burn-out-Syndrom

Anzeichen und Symptome für Burn-Out

Typisch für das Syndrom sind Antriebsschwäche und der Verlust der Fähigkeit sich erholen zu können. Symptome, die im schlimmsten Fall in Frustration, Apathie und Verzweiflung münden. Eine Krankheit als Spiegel unserer Zeit. Burn-Out wurde erstmals im Jahre 1974 von dem deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker Herbert Freudenberger erwähnt, dem auffiel, dass sich insbesondere Menschen, die in so genannten helfenden Berufen tätig sind (Ärzte, Erzieher, Rettungspersonal, Sozialarbeiter u.a.), häufig krank meldeten. Seiner Meinung nach lag dies daran, dass sie einer besonders hohen beruflichen Belastung ausgesetzt waren – in Kombination mit ihrem eigenen persönlichen Engagement. Auf die Dauer – so folgerte Freudenberger – führe dies zum „Ausbrennen".

Ein Manager hält sich erschöpft den Kopf: Burn-out kann Personen aus allen sozialen Gruppen treffen, doch gerade Menschen, die pausenlos Arbeiten fallen durch Hyperaktivität und das Missachten der eigenen Bedürfnisse auf.
Burn-out schleicht sich langsam an.

Burn-Out kann jeden treffen!

Heute steht fest, dass Burn-Out Personen aller sozialen Gruppen treffen kann, vom Schüler bis hin zum Rentner. Meist trifft das Syndrom tatsächlich die engagierten und hoch motivierten Menschen, die ihrer Arbeit äußerst pflichtbewusst nachgehen. Eine Aussage der Burn-out-Forscher Ayala M. Pines, Elliot Aronson und Ditsa Kafry aus ihrem 1985 erschienen Buch „Ausgebrannt" ist diese:

Nur jemand, der einmal entflammt war, kann auch ausbrennen!

Personen, die zur Risikogruppe zählen, fallen häufig durch typische Verhaltensweisen auf:

Pausenloses Arbeiten, Hyperaktivität, Missachten eigener Bedürfnisse und Verdrängen von Misserfolgen, Suche nach Ablenkung und Trost in Alkohol, vermehrten Internet- und Computeraktivitäten, häufigem Essen oder Geschlechtsverkehr. Außerdem sind Eigenschaften wie Perfektionismus oder der Wunsch zum Helfen sehr ausgeprägt.

In der Freizeit Ausgleich schaffen!

Nach heutigem Erkenntnisstand trägt jedoch nicht nur die eigene Persönlichkeit zum Ausbruch des Burn-out-Syndroms bei, sondern auch die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen. So werden der zunehmende Verfall der Familie und die daraus resultierende Anonymisierung genauso als Ursache gesehen wie die unsichere wirtschaftliche Lage. Auch die Komplexität unseres Alltags ist Fundament für übermäßige Belastung und wachsenden Stress.

Experten raten Burn-out-gefährdeten Personen ganz bewusst entgegenzusteuern und sich mit Sport in der Freizeit oder Entspannungstechniken wie Yoga eine Ausgleichsmöglichkeit zu verschaffen.

Außerdem empfiehlt es sich, ganz gezielt den Energiestoffwechsel mit Mikronährstoffen zu unterstützen – sowohl im Akutfall als auch bei länger andauernden Belastungen.

Das Fotos zeigt einen älteren und einen jüngeren Mann, glücklich und entspannt lächelnd nach dem Sport. Burn-out gefährdeten Personen wird geraten, in ihrer Freizeit bewusst mit Sport oder Entspannungstechniken wie Yoga entgegenzusteuern. Auch wird e
Sport steuert der Erschöpfung entgegen

energy-boost

Gezielt zur Unterstützung des Energiestoffwechsels

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