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Gesundheits-Lexikon

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre bei Frauen sind der Zeitraum hormoneller Umstellung vor und nach der letzten Regelblutung. Die Wechseljahre verlaufen hinsichtlich Beginn, Dauer und möglicher Beschwerden individuell: Ein Drittel aller Frauen weist keine Wechseljahres-Beschwerden auf. Ein weiteres Drittel empfindet nur leichte Symptome, die eine Therapie nicht erforderlich machen. Rund 30 Prozent der Frauen klagen über starke Beschwerden, die behandelt werden sollten.

Beginn der Wechseljahre

Das Klimakterium liegt meistens zwischen dem 45. und dem 70. Lebensjahr. Die als Menopause bezeichnete letzte Regelblutung, findet durchschnittlich im 51. Lebensjahr statt.  Zu leichten Wechseljahresbeschwerden kommt es häufig zwei bis sieben Jahre vor der Menopause.
Typische Symptome in den Wechseljahren

Typische Symptome in den Wechseljahren

  • Meist verkürzen sich mit dem Beginn der Wechseljahre die Monatszyklen bei zugleich verstärkten Blutungen. Die Regelblutungen werden allmählich seltener und kürzer.
  • Zu den häufigen Symptomen der Wechseljahre bei Frauen gehören Hitzewallungen. Auf ein allgemeines Unbehagen folgt eine von Schweißausbrüchen begleitete Hitzewelle, die das Gesicht, den Hals und den Oberkörper erfasst.
  • Häufig treten Stimmungsschwankungen auf, die die Aufnahmefähigkeit des Gehirns beeinträchtigen und zu Vergesslichkeit führen können.

Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Bei nur leichten Beschwerden hilft oft bereits ein veränderter Lebensstil: Hitzewallungen lassen sich durch Vermeidung von Übergewicht und regelmäßigen Sport verringern. Eine Hormontherapie kommt in Betracht:

  • bei stärkeren Wechseljahres-Symptomen,
  • bei Wechseljahres-Beschwerden vor dem 40. Lebensjahr und
  • nach einer operativen Eierstock-Entfernung

Bei bestimmten Vorerkrankungen wird jedoch von einer Hormontherapie abgeraten. Dies gilt insbesondere bei:

  • verschiedenen Krebserkrankungen (insbesondere Brust, Gebärmutter, Gehirn und Rückenmark),
  • Erkrankungen der Leber,
  • Autoimmun-Erkrankungen sowie
  • Gefäßverschlüssen und Bluthochdruck

Warum ist nach der Menopause eine kalziumhaltige und Vitamin-D-reiche Ernährung wichtig?

Während der Wechseljahre sinkt der Östrogen-Spiegel. Der Knochenstoffwechsel verändert sich und es besteht das Risiko einer Osteoporoseerkrankung.  Um einen erhöhten Knochenabbau zu vermeiden, empfiehlt sich nach der Menopause  eine ausgewogene, kalziumhaltige und Vitamin-D-reiche Ernährung Kalzium, Vitamin D, Vitamin K und Mangan enthalten Präparate wie osteo-femin von Orthoexpert. Pflanzliche Wirkstoffe mit hormonähnlicher Wirkung (Phytohormone) helfen ebenfalls bei der Behandlung von Beschwerden während der Wechseljahre.