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Gesundheits-Lexikon

Immunsystem

Das menschliche Immunsystem schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen und vor Erkrankungen. Die Hauptaufgabe des Immunsystems besteht darin, Fremdstoffe und Krankheitserreger abzuwehren, die in den menschlichen Organismus eingedrungen sind.
Siebzig Prozent des körpereigenen Immunsystems befinden sich im Darm: Das „darmassoziierte“ (darmeigene) Immunsystem ermöglicht es dem Körper, bereits im Darm zielgerichtet auf Krankheitserreger zu reagieren. Ein Viertel der Darmschleimhaut befasst sich ausschließlich mit der Abwehr von Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten.

Der Aufbau des Immunsystems: Die angeborene und die erworbene Immunabwehr

Das menschliche Immunsystem verfügt über zwei verschiedene Abwehrmechanismen:
Die angeborene Immunabwehr, die in den Erbanlagen verankert ist und das erworbene Immunsystem. Beide Mechanismen arbeiten eng miteinander zusammen. Das erworbene Immunsystem zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit aus. Es besitzt eine Gedächtnisfunktion und kann sich bestimmte Krankheitserreger (Antigene) merken. Kommt es zu einem weiteren Kontakt mit einem bereits bekannten Antigen kann die Immunabwehr rasch  reagieren. Das  erworbene Immunsystem arbeitet schneller als die der angeborenen Abwehr.

Wie lässt sich die Immunabwehr stärken?

Die Stärke des Immunsystems hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.  Dazu zählen  auch die Ernährung, die Darmflora sowie der seelische und körperliche Zustand. Durch regelmäßige moderate, körperliche Betätigung (mehrmals wöchentlich, vorzugsweise Ausdauertraining) lässt sich das Immunsystem ebenfalls aufbauen. Auch mindestens 7 Stunden erholsamer Schlaf beeinflusst das Immunsystem positiv. Lange andauernder Stress sollte hingegen vermieden werden, um zu hohe Belastungen für das Immunsystem zu vermeiden.

Mit einer ausgewogenen Ernährung, die reich an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen ist, lässt sich die Immunabwehr des Körpers stärken.  Zu diesen Mikronährstoffen zählen Zink, Eisen und Selen sowie die Vitamine C und D. Beispielsweise enthalten Milchprodukte und Fleisch besonders viel Zink, während Zitrusfrüchte, Paprika und Kohl wegen ihres Vitamin-C-Gehalts empfohlen werden.
Schwieriger wird es mit der ausreichenden Versorgung mit Vitamin D. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) empfohlene Tagesmenge von 20 µg für Erwachsene kann über die normale Ernährung kaum gedeckt werden.

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