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Gesundheits-Lexikon

Vitamin B2 (Riboflavin) bei Migräne

Neben der traditionellen Behandlung der Migräne mit Schmerztabletten, haben Mediziner in den letzten Jahren eine interessante und wirksame Therapiemöglichkeit entwickelt, die vielen Menschen mit Migräne helfen kann: Aufgrund einer Reihe von Befunden und Untersuchungen wird die Entstehung von Migräne mit einem gestörten Energiestoffwechsel im Gehirn in Zusammenhang gebracht. Das Gute daran: Diese Störung kann vergleichsweise einfach behandelt werden, in dem die fehlenden Stoffe, die in den Kraftwerken der Zellen (Mitochondrien) gebraucht werden, wieder aufgefüllt werden. Zu diesen Schlüsselstoffen gehören die natürlichen Substanzen Vitamin B2, Magnesium und Coenzym Q10.

Vitamin B2 (Riboflavin) verbessert den Energiestoffwechsel

Vitamin B2 spielt im Körper eine zentrale Rolle. Das lebenswichtige Vitamin (z.B. in Milch, Seefisch, Brokkoli, Kohl und Vollkornprodukten) und Co-Enzym der Atmungskette kann den Energiestoffwechsel im Gehirn verbessern. Es greift an zentraler Stelle in die Energiegewinnung ein und steigert den Energiestoffwechsel der Zell-Kraftwerke, die sogenannten Mitochondrien. Außerdem erfüllt Vitamin B2 Aufgaben im Eiweiß- und Energiestoffwechsel. Wandelt der Körper zum Beispiel Glukose oder Fettsäuren in Energie um, benötigt er dafür unter anderem Vitamin B2. Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei einem bis zwei Milligramm. Zur Behandlung der Migräne werden jedoch viel höhere Dosierungen (bis zu 400 mg täglich) eingesetzt.

Vitamin B2 (Riboflavin) + Magnesium bei Migräne

In der Migränetherapie ist die Kombination von Magnesium und Vitamin B2 (Riboflavin) effektiver als die Einnahme nur einer dieser Substanzen, so zeigen es Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Während Magnesium die Übererregbarkeit des zentralen Nervensystems bei Migränepatienten mindert, zielt hochdosiertes Vitamin B2 auf eine Verbesserung des Energiehaushaltes insbesondere von Nervenzellen. Als dritter Schlüsselstoff im Energiestoffwechsel des Gehirns gilt zudem Coenzym Q10 (siehe auch Coenzym Q10 Mangel). Durch die Einnahme von hochdosiertem Vitamin B2, Magnesium und Coenzym Q10 kann der Energiestoffwechsel im Gehirn verbessert und die Häufigkeit von Migräneanfällen und Migränetagen gesenkt werden.

Wichtig ist, dass die genannten Wirkstoffe dem Organismus in ausreichend hoher Konzentration zugeführt werden. Mit einem Multivitamin-Präparat oder allein durch ausgewogene Ernährung ist es Migränepatienten nicht möglich, ihr spezifisches Defizit an Magnesium, Vitamin B2 und Coenzym Q10 auszugleichen.

Migravent (zur diätetischen Behandlung der Migräne, Apotheke) ist auf den speziellen Bedarf von Migränepatienten abgestimmt, unterstützt den Energiestoffwechsel und gleicht den Mangel im Gehirn aus.

Migravent bei Migräne

Mit Magnesium, Vitamin B2 und Q10 zur diätetischen Behandlung der Migräne

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